Die Anmeldung von Postern zum Batterieforum Deutschland 2027 startet voraussichtlich in der 39. KW 2026.
Wir erinnern Sie gerne, wenn es soweit ist. Abonnieren Sie dazu unseren Newsletter.
Details zu den Anforderungen und dem Ablauf der Posteranmeldung und -ausstellung können Sie in unserem Leitfaden einsehen.
Bitte beachten Sie:
- Zum Kongress Batterieforum Deutschland 2027 im Ritz-Carlton in Berlin zeigen wir eine Ausstellung gedruckter Poster. Die Poster werden zusätzlich in elektronischer Form in einer virtuellen Posterausstellung präsentiert, um auch die diejenigen zu erreichen, die nicht an der Präsenzveranstaltung teilnehmen können.
- Für jede:n Autor:in eines Posters, das als gedrucktes (!) Poster an der Posterausstellung im Ritz-Carlton in Berlin teilnehmen darf, wird je ein Ticket für den gesamten Kongress reserviert. Das Ticket muss regulär bezahlt werden.
- Aufgrund der hohen Zahl der Anmeldungen und der begrenzten Teilnehmer:innen-Zahlen müssen wir die Posterzahl für die Ausstellung im Ritz-Carlton Berlin auf 60 Poster begrenzen. Nur die Poster mit den besten Bewertungen durch die Gutachter:innen dürfen dort und in der virtuellen Posterausstellung präsentiert werden. Alle anderen Poster, die nicht abgelehnt wurden, dürfen nur in der virtuellen Posterausstellung gezeigt werden und dürfen leider nicht an der Posterprämierung teilnehmen. Wir bemühen uns, die virtuellen Poster auch über einen Screen im Ritz-Carlton auszustellen.
Posterkategorien 2027
- Rohstoffe, Zellchemien und Komponenten
In dieser Kategorie werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorgestellt, die sich den grundlegenden Bausteinen moderner Energiespeicher widmen. Im Fokus stehen innovative Ansätze, welche die Materialien, deren komplexe Wechselwirkungen auf Zellebene sowie die gezielte Weiterentwicklung zukunftsweisender Zellchemien untersuchen. Gezeigt werden sollen wissenschaftliche Beiträge zu sämtlichen Batterietypen – wie Lithium-Ionen-, Festkörper- und Natrium-Ionen-Zellen, Redox-Flow- und Metall-Gas-Systeme oder Hoch- und Mitteltemperaturbatterien. Ziel dieses Themenschwerpunkts ist es, die materialwissenschaftlichen Innovationen für die nächste Generation leistungsfähiger und nachhaltiger Batterietechnologien sichtbar zu machen und den fundierten Dialog über neue Zellkonzepte, Rohstoff- und Materialstrategien und -gewinnungen zu fördern.“
- Produktion
Wissenschaftliche Poster, die sich mit der Herstellung und Skalierung moderner Batterien, Batteriezellen, -module und -packs sowie von Materialien und Komponenten befassen, sollen in dieser Kategorie angemeldet werden. Im Fokus stehen innovative Produktionsprozesse, neue Fertigungsverfahren sowie technologische Ansätze zur gezielten Effizienzsteigerung entlang der gesamten Prozesskette. Auch Arbeiten zur Digitalisierung der Fertigung sind erwünscht – von der Datenerfassung und -auswertung über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bis zur Implementierung Digitaler Zwillinge zur Prozessoptimierung. Gezeigt werden sollen wissenschaftliche Beiträge, die sämtliche Facetten der Fertigung beleuchten, einschließlich der entscheidenden technologischen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Ziel dieses Themenschwerpunkts ist es, die Transformation der Batteriefertigung zur agilen, hochskalierbaren und datengetriebenen Prozessen sichtbar zu machen und den Dialog über die Batteriefabrik der Zukunft zu fördern.
- Analytik, Diagnose und Sicherheit
In dieser Kategorie sollen u. a. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorgestellt werden, die sich mit der präzisen Charakterisierung, Zustandserfassung und Zuverlässigkeit von Batterien und deren Komponenten befassen. Im Fokus stehen wissenschaftliche Analysemethoden, die von der Untersuchung von Materialien und Komponenten über die In-line-Überwachung und Diagnostik direkt in der Fertigung bis zur Zell- und Systemebene in Labor und im Feld reichen. Gezeigt werden sollen Beiträge zu neuartigen Detektions- und Analyseverfahren, umfassenden Untersuchungen von Alterungsmechanismen und Sicherheitsrisiken sowie praxisnahen Batterietests im Labor und im Feld. Zudem sind Arbeiten zur Erarbeitung neuer Standards und Normen ein zentraler Bestandteil dieses Bereichs. Ziel dieses Themenschwerpunkts ist es, den Fortschritt bei Prüf-, Diagnostik- und Sicherheitsverfahren sichtbar zu machen und den Austausch über zukunftsfähige Qualitäts- und Evaluierungsstandards zu fördern.“
- Anwendungen und Batteriesysteme
Diese Kategorie richtet den Blick auf das vielfältige Einsatzspektrum moderner Batterietechnologien. Gesucht werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu mobilen, stationären und portablen Einsatzbereichen aller Batterietypen. Das Themenspektrum umfasst die Entwicklung, Erprobung und Auswertung konkreter Anwendungsfälle ebenso wie die Konstruktion von Spezialkomponenten für besondere Einsatzszenarien. Dazu gehören ausdrücklich auch Neuentwicklungen und gezielte Verbesserungen auf der Ebene kompletter Batteriesysteme sowie deren essenzieller Komponenten wie Module und Packs. Zudem sind Arbeiten zu regulatorischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen sowie zum Nutzer:innenverhalten ausdrücklich erwünscht. Bitte beachten Sie: Konzepte zur Zweitnutzung (Second Use) bilden einen eigenen Schwerpunkt in der Kategorie „Recycling und 9R“ und sind aus diesem Bereich explizit ausgenommen. Ziel ist es, den Brückenschlag von der Zelltechnologie zur realen Anwendung aufzuzeigen und den Austausch über maßgeschneiderte Systemlösungen zu fördern.
- Recycling & 9R
Die nachhaltige Schließung von Materialkreisläufen steht im Mittelpunkt dieser Kategorie. Adressiert werden alle Stufen der zirkulären Wertschöpfungskette entlang der zehn etablierten R-Strategien: Refuse, Rethink, Reduce, Reuse, Repair, Refurbish, Remanufacture, Repurpose, Recycle und Recover. Gesucht werden neuartige Verfahren und Prozesse zur effizienten Rohstoff-, Material oder Komponentenrückgewinnung sowie zukunftsweisende Konzepte wie Design for Recycling, welche die spätere Verwertung und Zerlegbarkeit bereits bei der Batterieentwicklung und Produktion mitdenken. Auch Arbeiten zu konkreten Anwendungsfällen für das Second Life (Repurposing), die sich ökologisch oder ökonomisch rechnen, dürfen eingereicht werden. Darüber hinaus sind wissenschaftliche Arbeiten zu Erfolgs- und Bedarfsanalysen, Ökobilanzierungen (LCA), Recyclingsicherheiten sowie zu rechtlichen, marktbezogenen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen ausdrücklich erwünscht. Ziel ist es, ganzheitliche Lösungsansätze für eine zirkuläre Batteriewirtschaft sichtbar zu machen und den Übergang zu nachhaltigen Produktlebenszyklen zu beschleunigen.


